Eine bessere Zukunft durch gemeinsames Handeln
Der Steelcase Impact Report 2025 zeigt, wie Zusammenarbeit und Design Fortschritt für Menschen und unseren Planeten schaffen.
Eine bessere Zukunft beginnt mit den Entscheidungen, die wir heute treffen. In allen Bereichen unseres Unternehmens setzen wir uns für das Wohl von Mensch und Umwelt ein. Wir fördern Gemeinschaften, in denen sich Menschen wahrgenommen, gehört und wertgeschätzt fühlen, und arbeiten gleichzeitig daran, unser Ziel der Netto-Null-Emissionen zu erreichen.
Der 2025 Steelcase Impact Report, Our Work Toward Better Futures“ zeigt, welche Fortschritte wir erzielen und welche Maßnahmen wir ergreifen, um langfristigen Mehrwert für unsere Mitarbeitenden, Kunden und Gemeinschaften zu schaffen und gleichzeitig eine widerstandsfähigere und lebenswerte Zukunft für die Arbeitswelt und unsere gemeinsame Welt zu gestalten.

CO₂-Emissionen durch gemeinsames Handeln reduzieren
Das größte Potenzial zur Reduzierung unserer CO₂-Emissionen liegt in den Produkten, die Steelcase entwickelt und herstellt. Sie machen, bezogen auf das Basisjahr 2019, rund 80 % des gesamten CO₂-Fußabdrucks aus. Um bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen, hat sich Steelcase verpflichtet, die CO₂-Emissionen gegenüber diesem Ausgangswert um mehr als 90 % zu reduzieren. Für die verbleibenden Emissionen investiert Steelcase in dauerhafte CO₂-Entnahme und -Speicherung.
Der Bericht misst unsere Fortschritte bei Produkten und Betriebsabläufen sowie entlang unserer Wertschöpfungskette:
- CO₂-Emissionen gesenkt: Die Emissionen aus Scope 1 und Scope 2 gingen zwischen 2019 und 2025 um 33 % zurück. Damit rückt das Ziel einer Reduktion um 50 % bis 2030 näher. Die Scope-3-Emissionen aus brennstoff- und energiebezogenen Aktivitäten, betriebsbedingten Abfällen und Geschäftsreisen sanken im selben Zeitraum um 22 %.
- Fortschritte bei der Festlegung von Klimazielen durch Lieferanten: Bis zum Jahresende hatten Lieferanten, auf die fast zwei Drittel der lieferantenbezogenen Emissionen entfallen, validierte wissenschaftsbasierte Klimaziele festgelegt oder sich dazu verpflichtet, solche Ziele zu entwickeln.
Eine Initiative verdoppelte den Anteil recycelter Materialien bei sieben unserer beliebtesten Arbeitsstühle in Nord- und Südamerika und senkte dadurch die mit den Produkten verbundenen CO₂-Emissionen im Arbeitsstuhlportfolio um durchschnittlich 35 %. Darüber hinaus entwickelten unsere Design- und Ingenieurteams eine innovative, zum Patent angemeldete Struktur aus flexiblen Elementen, durch die bei den Armauflagen unserer meistverkauften Arbeitsstühle in Nord- und Südamerika vollständig auf Einwegschaumstoff verzichtet werden konnte.
Fortschritt entsteht, wenn Mitarbeitende und Handelspartner gemeinsame Ziele in die Tat umsetzen. In zwei Workshops beschäftigten sich Mitarbeitende mit der Frage, wie Kreislaufwirtschaft in der Praxis aussehen kann. Die globale Sustainability Community fördert zudem den Wissensaustausch und unterstützt dabei, Nachhaltigkeit in alltägliche Entscheidungen einzubeziehen. Dieses Engagement erstreckte sich auch auf das Händlernetzwerk: Eine sechsmonatige Dealer Sustainability Workgroup half Handelspartnern dabei, ihre bisherigen Ansätze zu bewerten, Ziele zu definieren und Nachhaltigkeitspläne zu entwickeln.

Gemeinschaft weltweit gestalten
Der Bericht zeigt, wie wir uns weltweit dafür einsetzen, Gemeinschaften in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Dabei orientieren wir uns an den jeweiligen Bedürfnissen vor Ort. Zu den Fortschritten im Jahr 2025 zählen:
- 324 Partnerschaften im Rahmen der Better Futures Community an 38 unserer 72 Standorte, gemeinsam mit 200 lokalen Partnerorganisationen.
- 20.680 Stunden ehrenamtliches Engagement durch Mitarbeitende. Damit steigt die Gesamtzahl seit 2020 auf 96.641 Stunden und nähert sich dem Ziel von 100.000 Stunden bis 2030.
- 14 Business Inclusion Groups (BIGs) förderten Austausch und Vernetzung bei Steelcase. Die von Mitarbeitenden geleiteten BIGs gestalteten gemeinsam mehr als 200 Lern- und Austauschformate zu kulturellen Themen, an denen weltweit über 2.000 Menschen teilnahmen.
Arbeitsplätze bringen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Hintergründen zusammen und schaffen Möglichkeiten für mehr Verständnis und Vertrauen. Die Better Is Possible Design Challenge, die zum dritten Mal stattfand, vereinte 219 Mitarbeitende, Handelspartner, Kunden und Community-Partner, um dieses Potenzial mithilfe von Design Thinking zu erkunden. Ziel war es, den Teilnehmenden zu vermitteln, wie sie Design Thinking nutzen können, um Vertrauen, Kommunikation und Zusammenhalt über Unterschiede hinweg zu stärken – sowohl am Arbeitsplatz als auch in ihrem gesellschaftlichen Umfeld.
Weitere Initiativen spiegelten die besonderen Bedürfnisse lokaler Gemeinschaften wider. Ein Gebärdensprachkurs mit sechs Kurseinheiten brachte an einem Produktionsstandort in Malaysia 38 Mitarbeitende zusammen, darunter neun gehörlose Mitarbeitende, und verbesserte die Kommunikation im Arbeitsalltag. Die Women of Steel BIG an unserem Produktionsstandort in Indien fördert Lernen, Vernetzung und Inklusion. Sie bot Programme zu persönlicher Entwicklung, Wohlbefinden und gesellschaftlichem Engagement an, darunter eine neue Kinderbetreuung auf dem Werksgelände. Camp Ignite, das Steelcase gemeinsam mit der gemeinnützigen Organisation World Vision veranstaltet, feierte sein zehnjähriges Bestehen. Das Programm unterstützt junge Menschen im ländlichen Rumänien dabei, ihre Stärken zu entdecken, Selbstvertrauen aufzubauen und ihre Zukunft aktiv zu gestalten.
Auch die Steelcase Wellbeing Champions übertragen gemeinsame Ziele in Maßnahmen, die auf die jeweilige Gemeinschaft vor Ort zugeschnitten sind. Im Kuala Lumpur Business Center förderten lokale Aktivitäten die mentale und körperliche Gesundheit. Denn wenn es Menschen gut geht, können sie ihr Potenzial entfalten, persönlich wachsen und gleichzeitig zum Erfolg des Unternehmens beitragen.

Gemeinsam mehr bewegen
Die im Bericht vorgestellten Maßnahmen sind unterschiedlich groß, doch ihnen liegt eine gemeinsame Überzeugung zugrunde: Echter Fortschritt beginnt damit, zuzuhören, voneinander zu lernen und gemeinsam zu handeln. Schritt für Schritt tragen diese Maßnahmen zu einer widerstandsfähigeren Zukunft bei – für unser Unternehmen, unsere Gemeinschaften und die Welt, in der wir gemeinsam leben.


